Scheyrer, Ferdinand
Geschichte der Main-Neckar-Bahn: Denkschrift zum 50. Jahrestag der Eröffnung des Betriebes ... / auf amtliche Veranlassung verfasst ... Ferdinand Scheyrer — Darmstadt, 1896

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Anhang III.

Staatsvertrag
vom 25. Februar 1843.

Seine Königliche Hoheit der Grossherzog von Hessen und bei Rhein,
Seme Königliche Hoheit der Grossherzog von Baden
und
Der Senat der freien Stadt Frankfurt —
in der Ueberzeugung, dass die Absicht des Staatsvertrags vorn io. Januar iSjS
— eine Eisenbahnverbindung zwischen dem Neckar und dem Maine herzustellen
-— ohne Verabredung neuer Vertrags-Bestimmungen nicht erreicht werden
kann, haben zu dem Ende zu Kommissarien ernannt:
Seine Königliche Hoheit der Grossherzog von Hessen und bei Rhein:
Ihren Geheimen Rath Christian ECKHARDT, Kommandeur des
Grossherzoglich Hessischen Ludwigs- Ordens und Ritter des Königlich
Bäurischen . Civilverdienstordens der Baierischen Krone;
Seine Königliche Hoheit der Grossherzog von Baden:
Ihren Kammer herrn und Ministerialrath Adolph Freiherrn von
MARSCHALL, Ritter des Ordens vom Zähringer Löwen und des
Ordens der Königlich Französischen Ehrenlegion;
Der Senat der freien Stadt Frankfurt:
Den Senator Eduard Franz SO UCHA Y, Doctor beider Rechte und
Ritter des Königlich Baieris chen Civilverdienstordens der Bäurischen
Krone,
von welchen der 7iachstehende Staatsvertrag, unter dem Vorbehalt der Rati-
fikation, abgeschlossen worden ist.
Artikel /.
Die hohen kontrahirenden Regierungen verbinden sich, eine Eisenbahn
von Frankfurt über Darmstadt, Weinheim und Ladenburg nach Heidelberg
auf Staatskosten zu bauen und den Betrieb derselben auf gemeinschaftliche
Rechnung verwalten zu lassen.


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