Schepp, C.
Die Haupttheile der Locomotiv-Dampfmaschinen: zum Gebrauche bei den constructiven Uebungen an technischen Lehranstalten, sowie zum Selbststudium : mit 4 Blättern Textfiguren und einem Atlas von 16 constructiven Tafeln ([Textband])

Page: 104
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werden 2 Backen angewendet, dann vertheilt sich diese Fläche auf
beide.
25) Achsenbüchsen.
Nennt man:
d den innern Durchmesser der Schale,
e die kleinste | Metalldicke der gchal
e, die grösste \
S die Wanddicke der schmiedeisernen Kappe oder Achsenbüchse,
d, die Dicke der Führungsleisten,
dann lassen sich folgende empirische Regeln aufstellen:
Durchmesser und Länge der Schale stimmen mit den entspre-
chenden Dimensionen der Achsenhälse oder Zapfen überein.
Für die Metallstärke der Schale ist zu nehmen:
in der horizontalen Mittellinie

e = 0,3 -J- 0,06 d,
in der vertikalen Mittellinie

e, — 3 e.
Für die vertikalen Wände der Kappe genügt eine Stärke
S = 0,9 + 0,07 d.
Die Stärke der horizontalen Wand ist mindestens dreimal grös-
ser zu nehmen, damit die nothwendigen Aushöhlungen gemacht
werden können.
Die Stärke der Führungsleisten bestimmt sich durch die Formel
ö, = 0,9 8.
Als Breite oder Ausladung derselben genügt eine Grösse von
1,5 bis 2 <5,.

^Schluss bemerlcung.
In allen bisher aufgestellten Formeln ist unter dem durch p bezeichneten
mittleren Dampfüberdruck pro Quadrat-Centim. der Kolbenflächc jener Werth zu
verstehen, der in der Tabelle Seite 3G mit fettgedruckten Zahlen angegeben ist.
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