Röll, Victor von [Editor]
Enzyklopädie des Eisenbahnwesens: herausgegeben von Dr. Freiherr v. Röll (Dritter Band): Braunschweigische Eisenbahnen - Eilgut — Berlin, Wien, 1912

Page: 145
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Buffer. — Bufferstand.

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2. Vom Fahrzeug aus gesehen muß die Stoß-
fläche des linken B. eben, die des rechten gewölbt
sein. Diese Wölbung muß bei neuer Scheibe eine
Höhe von mindestens 25 mm haben. Der Durch-
messer der Bufferscheiben muß mindestens 340 mm,
bei Wagen mit Drehgestellen mindestens 400 mm
betragen, darf jedoch bei Wagen mit Übergangs-
brücken und Faltenbälgen 450 mm nicht übersteigen.
Gegen Verdrehung gesicherte Bufferscheiben mit
einem Durchmesser von mehr als 340 mm dürfen
oben und unten wagrechte Abgrenzungen erhalten,
die von der Mitte der Bufferscheibe mindestens
170 mm abstehen müssen.
§ 78. 1. Vor der Kopfschwelle muß beiderseits
der Wagenmitte je ein freier Raum mit folgenden
Mindestmaßen vorhanden sein:
Breite, von den äußersten Teilen der Zugvorrichtung

ab gemessen. 400 mm
Höhe über Schienenoberkante. 2000 „

Tiefe in der Längsrichtung der Fahrzeuge, von der
Stoßfläche der nicht eingedrückten B. ab gemessen
300 mm -f- Eindriickung „b" (vgl. § 77, Abs. 1).
2. Alle außerhalb dieser Räume vorspringenden
Teile der Bremsersitze, Bremserhütten, Geländer der

Übergangsbrücken u. s. w. müssen, soweit in den
Vereinbarungen nicht anderes bestimmt ist, hinter
der Stoßfläche der nicht eingedrückten B. mindestens
40 mm -J- Eindrückung „b“ zurückstehen (vgl. § 77,
Abs. 1).
Einschlägige Bestimmungen für den inter-
nationalen Verkehr enthalten ferner die Verein-
barungen der internationalen Konferenz in Bern,
vom 18. Mai 1907 (technische Einheit). Diese
Bestimmungen, die für die Übergangsfähig-
keit der Wagen der belgischen, bulgarischen,
dänischen, französischen, italienischen, norwe-
gischen, rumänischen, rußischen, schwedischen
und schweizerischen Wagen sowie der Wagen
der zum Verein Deutscher Eisenbahn-Verwal-
tungen gehörigen Bahnen gelten, sind nach-
stehend (Kolonne A) zusammengestellt und in
der Kolonne B die entsprechenden Bestim-
mungen der technischen Vereinbarungen vom
3. — 5. September 1908 enthalten.

Vereinbarungen der Berner Konferenz über die technische Einheit

A
B
Max.
Min.
Max.
Min.
mm
mm
1065
1065
1015

940
-
f 940
( 980
(1070)




(900)

-
1770
1710
1760
1740
(1800)
(1700)



340
450
340
300
400
400

300

300
1800
2000
400
300
395
345
(430)



(430)
(223)



§ 9.

10.

§ 11.
§ 12.
§ 13.

14.

1. Elastische Zug- und Stoßapparate müssen an beiden Stirn-
seiten der Wagengestelle angebracht sein.
2. Diese Bestimmung findet keine Anwendung auf Güterwagen,
die für spezielle Transporte verwendet werden.
1. Höhenlage der Buffer, von Schienenoberkante bis zur Mitte
der Bufferscheiben senkrecht gemessen :
bei leeren Wagen.
„ größter Belastung.
2. Zulässige Maße für das vor 1887 gebaute Material:
bei leeren Wagen . . ..
„ größter Belastung.
1. Abstand der Buffer von Mitte zu Mitte.
2. Zulässige Maße für das vor 1887 gebaute Material . .
1. Durchmesser der Bufferscheiben.
2. Zulässiges Maß für das vor 1887 gebaute Material . .
3. Für Fahrzeuge, bei denen der Abstand der Buffer geringer
ist als 1720 mm, muß der horizontale Durchmesser der
Bufferscheiben mindestens 350 mm betragen.
1. Freie Räume an den Stirnseiten der Wagen zu beiden
Seiten der Zugvorrichtung, zwischen dieser, den Buffer-
scheiben und den vor der Kopfschwelle vortretenden festen
Teilen an beliebiger Stelle:
Breite.
Tiefe bei völlig eingedrückten Buffern.
Höhe über Schienenoberkante.
2. Für bestehendes Material wird kein Maß festgesetzt.
1. Vorsprung der Buffer über den Zughaken, von der An-
griffsfläche des nicht angezogenen Hakens bis zur Stirn
der nicht eingedrückten Buffer, gleichlaufend mit der
Wagenachse gemessen.
2. Zulässiges Maß für das vor 1887 gebaute Material:
Personenwagen.
Güterwagen.

Bufferstand, Bufferdifferenz, (baffer
height; haatear de tamponnement; altezza del
respingente dal piano del ferro). Durch die Buffer
Enzyklopädie des Eisenbahnwesens. 2. Aufl. III.

Rvbak.
der VDEV. hat neuerdings die Schreib-
weise Puffer eingeführt — soll ein sicherer Lauf
der Wagen, wenn sie sich während der Fahrt
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