Brinckmann, Justus
Kunst und Handwerk in Japan (Erster Band) — Berlin, 1889

Seite: 1
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Die Natur Japans.
n der vulkanischen Inselwelt, welche, von den Aleuten unter dem
zu den Inseln Java und Floris,

Grad nördlicher Breite
io Grade südlich vom Aequator, den Stillen Ocean im Norden und
Westen umkränzt, bildet das Kaiserreich Japan ein über 450 Meilen langes,
von dem asiatischen Festlande durch den nördlichen Theil des chine-
sischen Meeres und das japanische Meer geschiedenes langgestrecktes
Glied, das sich in vier grofsen und Hunderten kleiner Inseln von For-
mosa bis zur Südspitze Kamschatka’s, vom 24. bis zum 51. Grade nörd-
licher Breite ausdehnt. Die Hauptinsel Hondo bildet mit den im Süd-
westen sich anschliefsenden grofsen Inseln Shikoku und Kiushiu als
Oyashima oder Alt-Japan von Alters her den
Nährboden der eigenartigen Cultur Japans. Das
nördlich belegene Yezo war wie die südlicheren
Riukiu-Inseln für diese Cultur nur insoweit von
Wichtigkeit, als ihre Bevölkerungen und Natur-

erzeugnifse

Gesichtskreis

Japaner

Vorstellungen bereicherten.
BrinckmANN, Kunst und Handwerk in Japan.

Kurilen




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