Brinckmann, Justus
Kunst und Handwerk in Japan (Erster Band) — Berlin, 1889

Page: 302
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Die Papiere der Kaiserlich Japanischen Papier-Fabriken sind
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Handfabrikate, aus dem Baste verschiedener in Japan besonders
cultivirter Straucharten hergestellt.
Unübertroffen an Widerstandskraft und Schmiegsamkeit, von
einer bewundernswerthen Schreib- und Druckfähigkeit, sind diese
Japan-Papiere auch durch ihre glänzende, warme Oberfläche dem
Auge angenehm, gleich alten Pergamenten.
Die dünnste Lagersorte A überschreitet bereits ganz erheb-
lich die erste Festigkeitsklasse, welche von den Königlich
Preussischen Behörden für wichtige und auf lange Aufbewahrungs-
dauer bezeichnete Urkunden gefordert wird.
Ueberall da, wo solche Vorzüge gewürdigt und mit Recht
beansprucht werden können — empfiehlt sich die Verwendung
der Japan-Papiere — ganz besonders also für Urkunden, Diplome,
Banknoten, Luxusausgaben, werthvolle Schreib- und Druck-
werke u. s. w., ferner für künstlerische Arbeiten: Kupferstiche,
Radirungen, Lithographien, Lichtdrucke, Heliogravüren etc.
Die Kaiserlich Japanischen Papier - Fabriken fertigen jetzt
Lagersorten aus gleichem Rohstoff undf in gleicher Färbung, sie
haben ihre Formate den europäischen angepasst und den Ge-
sammtverkauf der Firma Mitsui & Co. in Tokio, London, Paris
übertragen , welche den Alleinverkauf für Deutschland und
Oesterreich-Ungarn in unsere Hände legte.
Musterbücher der Blätter stehen bereitwilligst zur Verfügung.
Von den Lagersorten A und D haben wir in zwei Octavgrössen
Briefbogen anfertigen lassen, welche in Cartons zu 50 Bogen
verpackt sind. Der Preis pro Carton ist je nach Grösse und
Stärke von 1 Mark bis 2 Mark.
BERLIN, im October 1888.

SW., 2 Dessauerstr.
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