Meyer, Georg
Grundzüge des Eisenbahn-Maschinenbaues: Die Lokomotiven — Berlin, 1883

Page: 132
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Lokomotivkessel liebst Armatur.

Fig. 167 zeigt noch eine andere Art der Anbringung der Be-

stützen, Flaclieisen und für die Unterstützung des Sattelringes ein
U-Eisen angewendet.
Das Zusammenhalten resp. Anziehen der Ringe, welche die Be-
kleidungsbleche verbinden, wird nach Fig. 169 durch Spannschrauben
bewirkt.
Die Gestalt der Bekleidung an einer Ecke des Feuerbüchsmantels
ist in Fig. 170 dargestellt.

An den Stellen, wo Stehbolzen mit Anbohrung (Seite 97) vor-
handen sind, mufs eine entsprechende Aussparung (von 12 mm Durch-
messer) angeordnet werden.
Die Bekleidung der Feuerkiste reicht gewöhnlich nur bis zum

Eisenbahn - Verwaltungen u. s. w. und in dem Bahnpolizei-Reglement

§ 112. Jede Lokomotive mufs mit wenigstens 2 Sicherheitsventilen ver-
sehen sein, von welchen das eine so eingerichtet ist, dafs die Belastung des-
selben nicht über das bestimmte Maats gesteigert werden kann.
Die Belastung der Sicherheitsventile mufs so eingerichtet sein, dafs den-
selben eine vertikale Bewegung von 3 mm möglich ist.
§ 113. Um die Veränderung der Dampfspannung im Kessel beobachten
zu können, mufs ein möglichst vollkommenes Manometer an jeder Loko-
motive angebracht sein. Auf dem Zifferblatt des Manometers mufs die gröfste
zulässige Dampfspannung durch eine in die Augen fallende Marke be-
zeichnet sein.
§ 114. Der Kessel mufs einen Wasserstandszeiger mit Glasröhre und
aufserdem mindestens 2 Probirhähne haben, von welchen der unterste 100 mm
über dem höchsten Tlieile des Feuerkastens steht. Der Wasserstandszeiger
mufs mit einer in die Augen fallenden Marke des zulässig niedrigsten Wasser-
standes versehen sein.
8 1 Lr>. Am Kessel sind wenigstens zwei von einander unabhängige
Speiseapparate anzubringen, von denen mindestens einer unabhängig von



Rahmen. Die beiden Seitenwände sowie die Vorder- und Hinterwand
unterhalb des Rahmens sind häufig ohne Bekleidung.


für die Eisenbahnen Deutschlands enthaltenen hierher gehörigen
Bestimmungen.
a) Technische Vereinbaru n g e n.
NB. Die §§ 112 bis 115 incl. und 117 sind obligatorisch.
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