Meyer, Georg
Grundzüge des Eisenbahn-Maschinenbaues: Die Lokomotiven — Berlin, 1883

Page: 208
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Widerstände der Eisenbahnzüge.

oder der Widerstand pro Tonne Zuggewicht excl. Lokomotive.

(8) w = 1,5 + -W _|_ LUI + 1000
1 1000 1 n 1 R

0,05

oo

Betreffs der ersten beiden Glieder der rechten Seite der letzten
Gleichung ist noch hervorzuheben, dafs dieselben nur für günstige Vor-
7 O ö
hältmsse, also geringe Windstärke, ziemlich gute Gleislage und bei
Güterzügen für voll beladene Wagen gelten.
Sind diese günstigen Umstände nicht vorhanden, so ist ein be-
stimmter Zuschlag zu machen und zwar für leere Wagen bei Güter-
zügen mindestens 50 Prozent.
Der Eigenwiderstand der Lokomotiven, als Wagen betrachtet, ist,
wenn
Qi das Gewicht der Lokomotive in kg,
v die Geschwindigkeit in km pro Stunde,
??j die Anzahl der gekuppelten Achsen,
Wi der Widerstand der Lokomotive in k,
ivi der Widerstand pro Tonne Lokomotivgewicht
ist, zweckmäfsig :

(9)
(10)

W, = (i — V*

1000 w, „ ,/- ,
W, =-—-= 4 Y n1 +

Qi .
1000 ’
2

1000

v*.

Zur Ueberwindung der Schwerkraft für eine Steigung

ist die

erforderliche Zugkraft, wie vorhin

(11)

a


oder pro Tonne
1000

(12)
n
Der Kurvenwiderstand ist mit Rücksicht auf die gröfsere Steifigkeit
der Maschinen unter Berücksichtigung, dafs wohl immer zwei Kuppel-
achsen vorhanden sind und die Verbindung mit dem Tender starrer
ist, etwa doppelt so grofs als für Wagen anzunehmen, sonach für
die Lokomotive selbst

(13)

0,G5

R — 55
oder pro Tonne Lokomotivgewicht:
o M 5__

o

(14)

R

Ci

1000.

oo

Die Zugkraft für die Lokomotive beträgt sonach insgesammt für
Steigung und Kurve :
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