Dietz, Alexander ; Dietz, Alexander
Frankfurter Handelsgeschichte / von Alexander Dietz (4.1) — Frankfurt am Main, 1925

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Vorwort.

Ursprünglich war das Werk auf drei Bände berechnet. Aber wie der zweite,
die Zeit von 1554 bis 1632 behandelnde, geteilt werden mußte, da er sonst zu
unhandlich geworden wäre, so ist dies auch mit dem Schlußbande der Pall. Zu
dieser Teilung habe ich mich insofern etwas verspätet entschlossen, als von diesem
Bande bereits annähernd 600 Seiten gedruckt waren; sie hatte die nicht mehr ab-
zuändernde Folge, daß der im Herbst als fünfter Band folgende Schlußteil mit der
Seitenzahl 417 beginnt. Andererseits ist aus diesem außergewöhnlichen Umstande
auch äußerlich die Zusammengehörigkeit beider Teile zu erkennen. Ich darf bitten,
dies wohl zu beachten. Der vorliegende vierte Band schließt nicht nur den be-
sonders schwierigen Zeitraum von 1632 bis 1714 ab, sondern enthält darüber hinaus
zugleich die Darstellung einer Reihe von Handelszweigen, namentlich des Spezerei-
warenhandels, des englischen Manufakturwaren- und des Seidenhandels bis zum
Abschlußjahre dieses Werkes, bis 1792. In der Wirtschaftsgeschichte ist bekannt-
lich eine zeitliche Einteilung noch schwieriger wie in der politischen.
Auch bei diesem Bande hat sich der Druck wider meinen Willen so sehr in
die Länge gezogen, daß mir zeitweilig die erforderliche Übersicht verloren ging und
die Einteilung des Stoffes darunter zu leiden hatte. Nachdem ich bereits anfangs
Januar 1923, zu welcher Zeit holzfreies Papier zu annehmbaren Preise nicht zu
erlangen war, das hier benutzte Papier gekauft hatte, gestatteten die schrecklichen
Geldverhältnisse dieses Jahres dem Verfasser als Selbstverleger erst im November
desselben den Druck zu wagen. Die finanzielle Durchführung wäre dem Verfasser
jedoch kaum möglich gewesen, wenn nicht der Magistrat auf Befürwortung des
kürzlich verstorbenen Stadtrates Professor Dr. Ziehen und die hiesige Handels-
kammer auf Befürwortung ihres Syndikus Dr. Trumpier größere Beiträge bewilligt
hätten. Hierzu kommt ein ungenannter besonderer Gönner des Werkes. An dieser
Stelle sei den gütigen Spendern wiederholt mein aufrichtiger Dank für die hierin
zugleich liegende Anerkennung meiner wissenschaftlichen Tätigkeit ausgesprochen.


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