Dietz, Alexander ; Dietz, Alexander
Frankfurter Handelsgeschichte / von Alexander Dietz (4.1) — Frankfurt am Main, 1925

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Mit tiefer Trauer gedenke ich des schmerzlichen Verlustes, den alle geistigen Be-
strebungen unserer Stadt durch das plötzliche Hinscheiden von Julius Ziehen er-
litten haben, eines Mannes von seltenen geistigen Fähigkeiten und noch selteneren
Charaktereigenschaften. Er war es, der den Verfasser immer wieder zur Fort-
setzung seines Werkes auf munterte, mit ihm die von der Kritik gerügten Mängel
besprach und sich über die Erfolge des Werkes aufrichtig freute. Dem Andenken
dieses seltenen Mannes und lieben Freundes sei der vorliegende Band gewidmet.
Alle weiteren Ausführungen behalte ich mir für die Vorrede des Schlußbandes
vor. In dieser werde ich zu den, in der Öffentlichkeit laut gewordenen kritischen
Fragen, zu der Aufnahme des Werkes im Inland und Ausland und insbesondere zu
einzelnen volkswirtschaftlichen Problemen Stellung nehmen. Ferner soll in diesem
Schlußbande eine Zusammenstellung der von mir benutzten ungedruckten Quellen,
deren Nichtangabe mir zu besonderem Vorwurf gemacht worden ist, nachgeholt
werden. Meine Kritiker werden enttäuscht sein. Denn es sind immer wieder die-
selben Quellen wie von Anfang an: die nach vielen Tausenden zählenden gericht-
lichen Vermögensinventare, die Vormundschafts- und Nachlaßakten, die Reichs-
kammergerichtsakten, Steuerlisten und die mir mit wenig Ausnahmen bereitwilligst
zur Verfügung gestellten alten Familienpapiere und Geschäftsbücher.
Zur Ausschmückung des Werkes hat wiederum die Meisterhand meines Weimarer
Freundes Dr. Adolf von den Velden eine Reihe von Wappenleisten beigesteuert
und neben vielen anderen, bereits in der Vorrede des ersten Bandes genannten
Angehörigen altfrankfurter Familien, haben Herr Regierungsassessor a. D. und Ritter-
gutsbesitzer Bartels zu Schloß Walbeck bei Hettstadt'und Herr Baron v. Büsing-
Orville zu Schloß Zinneberg in Bayern mir Bilder aus ihrer Ahnengalerie zur
Verfügung gestellt. Auch der Hülfsbereitschaft des jetzigen Stadtarchivars Dr.
Ruppertsberg und der Archivbeamten sei hier dankbar gedacht.
Bad Homburg v. d. Höhe, den 19. Mai 1925.

Justizrat Dr. Alexander Dietz.
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