Derbolav, Josef [Editor]
Psychologie und Pädagogik: neue Forschungen und Ergebnisse — Heidelberg, 1959

Page: 76
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Die Termini „dialektisch“ und „dogmatisch“ möchte ich als vorläufig
betrachtet sehen. Ich unterscheide damit nur das Stadium der phänomeno-
logischen Durchleuchtung von dem der unmittelbaren Situation der kon-
kreten pädagogischen Handlung.
29 Vgl. z. B. Heinrich Roths Aufsatz: Die Bedeutung der empirischen
Forschung für die Pädagogik. In: Pädagogische Forschung und pädago-
gische Praxis. Heidelberg 1958.
30 In: Studium Generale VI, 11 (Dez. 1953), S. 662ff.: Bemerkungen
über die mathematische Behandlung nationalökonomischer Probleme.
31 In diesem Zusammenhang sehe man auch die scharfsinnige Analyse
der petito principii, welche jeder Wahl von einem „random sample of be-
havior patterns“ zugrunde liegt, in C. West Churchman: Theory of ex-
perimental inference. N. Y. 1957, S. 123 ff., S. 271 ff. Weiter sehe man
Egon Brunswiks Bemerkungen auf S. 696: The Conceptual Framework of
Psychology. In: International Encyclopedia of Unified Science. Chicago
1938; 1955 letzte Ausgabe.
32 Erschienen im Nijhoff-Verlag, Den Haag 1939. Vgl. weiter meine
Besprechung dieser Kritik in meinen Studien zur Anthropologie des Kin-
des (Tübingen 1956) und die Kritik Mac Murray’s, a.a.O.
33 R. Polin: La creation des valeurs. Recherches sur le fondement de
l’objectivite axiologique. P.U.F., Paris 1944, S. 144. - Cf. G. Gusdorf:
La decouverte de soi, S. 491. Solche Thesen gehen, selbstverständlich, sehr
weit zurück in die europäische Geistesgeschichte. Ich wähle dieses Zitat,
gerade weil Polin einer christlichen Weltanschauung fernsteht.
34 Hirzel, Lpz. 1941. - Inzwischen in 2. Auflage (auf Deutsch) im
niederländischen Verlage J. B. Wolters, Groningen, erschienen in der Reihe
Acta Paedagogica Ultrajectina.
35 Es gibt übrigens gute Gründe, hier das Adjektiv „noetisch“ zu wäh-
len. An der Stelle, wo (1935) schon vor Litt diese Abstraktionsform syste-
matisch durchgedacht ist am Modell der Bildung von Wortbedeutungen
(Reichling: Het Woord. Nijmegen 1935), findet dasselbe Wort Verwendung.
33 Ernest Nagel: Logic without metaphysics and other studies in the
philosophy of Science. Glencoe, 111. 1956, S. 417.
37 Het Woord. Een Studie omtrent de grondslag van taal en taalgebruik.
Nijmegen 1935, ntl. S. 281 ff. (Das Wort. Eine Studie über die Grund-
lagen der Sprache und des Sprachgebrauches.)
38 In verschiedenen Hinsichten hatte Husserl, namentlich im l.Teil des
zweiten Bandes seiner Logischen Untersuchungen (ntl. also II, 1, II), spä-
ter auch in seinen Ideen (ntl. III. Abschn., 2. Kap.), diese Gedanken vor-
weggenommen im allgemeinen Sinne. Sie wurden dann aber in den drei-
ßiger Jahren sonderwissenschaftlich konkret gemacht in der Sprachwissen-
schaft, und zwar im gründlichsten Sinne von Reichling, wenn auch andere
Amsterdamer, seinerzeit mit ähnlichen Fragen beschäftigt, sich mit dieser
Entwicklung persönlich und sachlich verbunden wußten.
39 Vgl. Reichling, u. a. S. 323 ff.
49 Zur Kritik und Ausarbeitung der Begriffe „Situation“, „Kontext“
u. a., S. Reichling, S. 397 ff.
41 Neue Auflage dieses seit langem vergriffenen Buches bei J. B. Wol-
ters, Groningen (Holland).
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