Schaller, Klaus
Die Krise der humanistischen Pädagogik und der kirchliche Unterricht eine pädagogische Skizze: eine pädagogische Skizze — Heidelberg, 1961

Page: 88
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HABEN SICH ZU OBIGEN ANMERKUNGEN
FOLGENDE ERGÄNZUNGEN ERGEBEN:

Zu Anm. 42: Vielleicht ist es gerade der Diltheysehe „Zirkel“
geisteswissenschaftlichen Verstehens gewesen, der seiner Schule
den Wandel des „Wesens“ von Erziehung nicht hat sichtbar
werden lassen. *
Zu Anm. 46: So sind auch die Überlegungen der modernen,
von der Biologie ausgehenden Anthropologie (Adolf Portmann:
Zoologie und das neue Bild vom Menschen. Biologische Frag-
mente zu einer Lehre vom Menschen. — Hamburg: Rowohlt
1960, rde 20) „geformt vom Gedanken an die Totalität der
menschlichen Sonderart“ (27). Gerade das Wesentliche, was
den Menschen auszeichnet, wird durch den Vergleich mit der
Tierwelt nicht beleuchtet (19). Hierzu s. auch: L. Binswanger:
Ausgewählte Vorträge und Aufsätze, Bd. I: Zur phänomeno-
logischen Anthropologie. — Bern 1947; M. Buber: Das Problem
des Menschen. — Heidelberg: L. Schneider 1948; F. J. J.
Buytendijk: Wesen und Sinn des Spiels. Das Spiel des Men-
schen und der Tiere als Erscheinungsformen der Lebenstriebe.
— Berlin 1933; A. Gehlen: Der Mensch ... 4. Aufl. 1950; H.-E.
Hengstenberg: Philos. Anthropologie. — Sttg.: Kohlhammer
1957; M. Landmann: Philos. Anthropologie. — Berlin: Göschen
1955; M. ]. Langeveld: Studien zur Anthropologie des Kindes.
—' Tübingen: Niemeyer 1956; H. Plessner: Die Stufen des
Organischen und der Mensch. Einl. i. d. phil. Anthropologie. —
Berlin 1928; M.Scheler: Die Stellung des Menschen im Kos-
mos. 1928; H. Schöneberg: Der Mensch als Zuchtwesen. —
Phil. Diss. Köln 1955.
Zu Anm. 50: F. J. J. Buytendijk: Das erste Lächeln des Kin-
des. — Psyche, 2. Jg., H. 1; H. Plessner: Lachen und Weinen.
Eine Untersuchung nach den Grenzen menschlichen Verhal-
tens. — Bern 1950.
Zu Anm. 53: Den „Stand der Freiheitsfrage in der Gegen-
wart“ erörtert K. Fl. Volkmann-Schluck in: „Vom Wesen der
Freiheit“ (Tijdschrift voor Philosophie 18 [1956]., Nr. 2.,
S. 221—264): „Die behütende Wahrung des Freien ist die
Freiheit. Freiheit ist demnach zuerst nicht das Freisein des
Menschen im Sinne des Freiseins von . . . und des Freiseins für
eine sich auferlegende Notwendigkeit. Freiheit besagt auch
nicht zuerst das Selbstsein im Handeln durch Selbstgesetz-

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