Velde, Theodor Hendrick van de
Die Abneigung in der Ehe / von Th. H. van de Velde — Leipzig [u.a.], 1928

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Inhaltsübersicht])
VORWORT.
ERSTER ABSCHNITT
DIE ENTSTEHUNG DER EHELICHEN ABNEIGUNG
Kapitel I. EINE DRAMATISCHE SKIZZE ZUR EINLEITUNG.
Kapitel II. PRIMÄRE UND SEKUNDÄRE GESCHLECHTLICHE ABNEIGUNG
Klinische Betrachtung des demonstrierten Falles. Die Eheleute als die Patienten
betrachtet. Der eheliche Organismus als der Kranke. Gesetz der Umkehrbar-
keit der Gefühle. Besteht eine ursprüngliche geschlechtliche Abneigung?
Was die Soziologie der Tiere uns lehrt. Sekundäre sexuelle Abneigung.
Männerhaß bei alten Jungfern. Abneigung gegen das andere Geschlecht im
jugendlichen Alter. Umkehrung des Annäherungstriebes. Spröde Zurückhaltung
im Anfangsstadium der Liebe. Ihre zweckbegriffliche Bedeutung. Umkehrung
der geschlechtlichen Gefühle bei der verheirateten, sexuell-unbefriedigten Frau.
Sublimierung der Gefühle. Umkehrung beim Manne, dessen Gefährtin versagt.
Abneigung durch Umkehrung infolge ungeschickt ausgeführter Defloration. Va-
ginismus aus gleicher Ursache bei psychisch prädisponierten Frauen. Umkehrung
durch Übersättigung (zeitweilig). Primäre essentielle Abneigung
(Fortsetzung). Beobachtungen bei primitiven Völkern. Bei Kindern. Eigentüm-
liches Verhalten der Erinnerung. In gewissen Fällen Verdrängungserscheinun-
gen. Damit verbundene sexuelle Abneigung. Fälle, in denen die primäre Ab-
stoßung (beim Manne) stärker ist als der Geschlechtstrieb. Primärer Wider-
wille (beim Weibe) und Schamgefühl. Bedeutung der individuellen Disposition.
Zusammenhänge mit der inneren und äußeren Absonderung der Geschlechts-
drüsen. Besprechung der Frage, wie es um die Ambivalenz der geschlechtlichen
Abstoßung steht. Primärer essentieller Widerwille und Befriedigungstrieb (Ent-
leerungstrieb). Annäherungstrieb und sekundäre Abneigung. Praktische Folge-
rungen. Genitale Abneigung. Geschlechtstrieb und erotische Abneigung.
Kapitel III. DER GEGENSATZ VON MÄNNLICH UND WEIBLICH. Erster
Teil. KENNZEICHNENDE UNTERSCHIEDE. MÄNNLICHE EI-
GENSCHAFTEN. 31
Der polare Gegensatz von Männlichem und Weiblichem. Der charakteristische
Unterschied zwischen Samenzelle und Eizelle läßt sich bei Mann und V^eib
zurückfinden. Mann und Weib sind gleichwertig, nicht gleichartig. Kinetische
Energie beim Manne, potentielle Energie beim Weibe. Kennzeichnende Eigen-
schaften des Mannes. Agressivität. Sexuelle Beweggründe. Wille zur Macht.
Das Streben nach Vervollkommnung seiner Eigenschaften ist für den Mann
eine naturhistorische Notwendigkeit. Bedürfnis der Konzentrierung seiner psy-
chischen Kräfte auf die Arbeit. Vorteile dieser Haupteigenschaft: Fähigkeit
zu geistiger Konzentration, zu rationellem, logischem Denken und objektivem
1) Dieses Buch will gelesen werden. Es ist nicht, wie der erste Band, ein Werk, das auch
zum Nachschlagen bestimmt ist. Deshalb erlaube ich mir, besonders mit Rücksicht auf den Raum,
die Inhaltsübersicht hier einfacher als dort zu gestalten.

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