Velde, Theodor Hendrick van de
Die Abneigung in der Ehe / von Th. H. van de Velde — Leipzig [u.a.], 1928

Page: 124
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XXX
Si maritus vincatur et uxor dominetur, pax perversa est; sin uxor marito
dominanti subsequatur, pax recta est1). St. Augustinus
’t Is in het huys geheel verdraeyt, Das Haus ist gänzlich wohl verdreht,
Daer’t haentje zwijgt, en’t hinneke kraeyt. Wo schweigt der Hahn, die Henne kräht.
Cats

XXXI
Wahre Nachsicht den Schwächen anderer gegenüber ist die beste Er-
ziehung zur Selbstkritik. Ilse Heye

XXXII
L’heure est fragile: sois tendre!2) Maeterlinck
XXXIII
Das Einzige, was dem Menschen zum Verhängnis werden kann, ist der
Glaube an das Verhängnis. Martin Buber

XXXIV
Das Leben ist so, wie wir uns einbilden, daß es ist. Aus dieser Wahr-
heit müssen wir nicht den sehr betrüblichen Schluß ziehen, daß das Leben
nur Schein ist, sondern den unendlich erfreulichen, daß wir die Macht
haben, das Leben zu der Wirklichkeit zu machen, die wir uns wünschen.
L. van Deyssel

XXXV
Glücklich sein ist eine Kunst und ein Verdienst.

1) Ist der Mann der Sklave und die Frau die Herrin, so ist s ein verkehrter und falscher
Bund; folgt aber die Frau der Leitung des Mannes, dann ist der Bund gut und recht.
Die Stunde des Glücks ist leicht zerstört — sei behutsam und zärtlich!
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