Zeitschrift für das gesamte Lokal- und Straßenbahnwesen — XIII. Jahrgang.1894

Seite: 49
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BETRIEBSMITTEL.

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solchen Loconiotive haben sehr günstige Erfolge gehabt. Durch Anwendung der Construction könnten
20% der jetzigen hohen Kosten für die Unterhaltung gespart werden, auch liesse sich dabei leicht ein
höherer Dampfdruck anwenden wie bisher, wodurch eine Erhöhung des Wirkungsgrades von etwa 18%
ohne Vermehrung der todten Last zu erzielen wäre. Näheres siehe
(Deutsche Bauzeitg. 1893, S. 310.)
Ueber eine neue Bauart der Locomotirkessel und die damit erzielten Betriebsergebnisse.
Vortrag gehalten im „Verein für Eisenbahnkunde“. (Mit Zeichn. Glaser’s Annalen Bd. 33, 8. 25.)
Ueber die Prüfungen der Locoinotivcn nach dem Gesetz Uber die Kleinbahnen und die
Privat«Anschlussbahnen. Vortrag des Geh. Ober-Bauraths Stambke in Berlin gehalten im „Verein
Deutscher Maschinen-Ingenieure“ am 22. November 1892. (Glaser's Annalen Bd. 33, S. 57.)
Elektrische Schnellzug-Locomotive der General Electric Company. Gewicht 30 t, Länge rund
5,0 m, Breite 2,0 und Höhe 3,5 m. Der Stand des Führers liegt in der Mitte. Jede der beiden Achsen
hat einen Elektromotor. Zur Bedienung der Bremse und der Pfeife ist ein Luftcompressor angeordnet.
Erreichbare Fahrgeschwindigkeit 48 km. Die Anwendung der elektrischen Loconiotive erscheint angezeigt
bei kürzeren Strecken mit starkem Verkehr, dagegen für grössere Strecken kaum wegen der hohen Kosten
der Zuleitung des Stroms.
(Mit Abbild. Engineering News 1893, vom 13./7., S. 27. — Electrotechn. Zeitschr. 1893,
Heft 34, S. 492.)
Keilmauu’s elektrische Loconiotive. Abbildung und Beschreibung derselben. Die Dampfmaschine
auf der Locomotive dient nur zum Antrieb einer 500 Pf. starken Dynamomaschine. Jeder Wagen soll
einen Elektromotor erhalten, auch die Locomotive wird elektrisch angetrieben.
(Railroad Gazette 1893. S. 337.)
Elektrische Loconiotive von Bonneau und Desroziers für schnellfahrende Züge. Be-
schreibung derselben und Angabe der Vorzüge der elektrischen Zugkraft für Personenzüge und schneller
fahrende Güterzüge. (Mit Zeichn. Genie civil 1892, Bd. 20, S. 355—359.)
Neues Drehgestell für Locomotiven. (Mit Zeichn. Organ 1893, S. 133.)
Doppeltragfeder für Eisenbahnfahrzeuge, System Lentz. Die Feder soll eine grössere Durch
biegung als die jetzt gebräuchlichen gestatten und dadurch dem Entlasten einzelner Räder und somit
dem Entgleisen Vorbeugen. Bericht über einen Vortrag des Constructeurs im „Verein Deutscher Maschinen-
ingenieure“. (Mit Abbild. Glaser’s Annalen Bd. 33, S. 5.)
Combinirte durchgehende Zug- und Stossvorriclitung für Eisenbahnwagen (System H. Fischer
von Rüslerstamm). (Mit Abbild. Glaser’s Annalen Bd. 33, S. 64.)
Sicherheits-LuftpufTer für Eisenbahnwagen von Michalk in Dresden.
(Mit Zeichn. Glaser’s Annalen Bd. 33, S. 20.)
Ein Vorschlag zur Abänderung der Puffer der Eisenbahnfahrzeuge. Um zu erzielen, dass
1) die etwaigen Unglücksfälle mit weniger Sachbeschädigung verlaufen wie bisher, und 2) dass das Be-
triebsmaterial durch die Verringerung gewisser Widerstände besser geschont wird, wird empfohlen, die
ebnen Puffer mit einem Rande zu versehen und die gekrümmten Puffer ganz fortzulassen, dafür die Puffer-
stangen an ihrem Ende kugelförmig abzudrehen. Näheres, sowie eingehendere Begründung des Vorschlags
siehe (Mit Abbild. Centralbl. d. Bauverw. 1893, S. 219.)
Mittel zur Erreichung eines ruhigen und angenehmen Ganges der Eisenbahn - Personen-
wagen. In dem Aufsatz legt der Verfasser, Herr Ingenieur Hall in Bern, die in Holland, England und
Frankreich gemachten Erfahrungen über den Gang der Personenwagen nieder. Er findet die Ursache eines
unruhigen Ganges in allererster Linie in der mangelhaften Ausbalancirung der Räder und den
daraus sich ergebenden Folgen. Weiteres und besonders über Versuche um Abhülfe siehe
(Glaser’s Annalen Bd. 33. S. 96.)
Das symmetrische Eisenbahnwagenrad. Hierbei liegt der Spurkranz in der Mitte des Radreifens,
wodurch er 2 Laufflächen symmetrisch zur senkrechten Achse des Radreifens und des Spurkranzes erhält.
Es werden dadurch verschiedene Vereinfachungen und Verbesserungen an der Stoss-, Herzstück- und Doppel-
herzstückconstruction möglich. (Centralbl. d. Bauverw. 1893, S. 42.)
Ueber Bremsversuche auf amerikanischen Bahnen. Bericht erstattet im „Verein für Eisen-
bahnkunde“. (Mit Zeichn. Glaser’s Annalen Bd. 33, S. 21.)
Ein zusammengesetzter Bremsschuh. Beschreibung und Darstellung eines bei elektrischen
Strassenbahnen in Amerika angewandten gusseisernen Bremsschuhes, an dessen innerer Fläche Löcher ge-
Zeitschrift f. Local- u. Strassenbahnen 1894. n
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