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Dietz, Alexander ; Dietz, Alexander
Frankfurter Handelsgeschichte / von Alexander Dietz (4.1) — Frankfurt am Main, 1925

Page: 17
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Die von der Stadt seit vielen Jahren gehaltene Garnison von sechs Kompagnien
zu je 200 Mann, welche jährlich 30—40000 Gulden gekostet hatte, war bereits
am 31. Juli 1649 abgedankt worden.
Der Dreißigjährige Krieg (1620—1650) hatte der Stadt bei einer Gesamtausgabe
von 7182000 fl. etwa 3400000 fl. Mehrausgaben verursacht, wovon

auf die Zeit bis 1630 .
auf die Jahre 1631—1637
auf die Zeit bis 1650 .

840000 fl.
1500000 fl.
1060000 fl.

auf Soldaten.
auf Kriegskontributionen
auf Fortifikation . .

1640000 fl.
1100000 fl.
400000 fl.

entfielen.
Die Jahre 1632—38 sind die einzigen in der ganzen Geschichte unserer Stadt
gewesen, in welchen sie ihren Verpflichtungen zur Zahlung ihrer Schuldenzinsen
nicht pünktlich nachkommen konnte. Auch muß als rühmendes Zeugnis für die kluge
Frankfurter Finanzpolitik hervorgehoben werden, daß sie die außerordentlich hohen
Ausgaben fast ausschließlich durch Steuern aufgebracht hat, so daß die Schulden-
last der Stadt von etwa einer Million Gulden sich während des Krieges nur um
300 000 Gulden vermehrt und die hierfür zu zahlenden Zinsen von 42 500 auf 55 500
Gulden gesteigert hatten. Der städtische Kredit war unerschüttert geblieben.


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