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Dietz, Alexander ; Dietz, Alexander
Frankfurter Handelsgeschichte / von Alexander Dietz (4.1) — Frankfurt am Main, 1925

Page: 301
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haghel'sches Porzellangeschäft.*) — Über die zahlreichen, hier ansässigen Kauf-
leute aus der Familie Behaghel orientiert folgende Stammtafel:
Abraham, Goldschmied zu Frankenthal;
Söhne: 1. Abraham, Tuchhändler zum goldnen Adler in der Schnurgasse,
lieir. 1638 die Witwe des Tuchhändlers Michael de Villiers geb.
Sandrat;
V 2. Isaak, Tuchhändler auf dem Markt zum alten Burggrafen, lieir.
1641 Johanna Royer, hinterließ vier Töchter;
3. Karl, Tuchhändler, lieir. 1643 Katharina Elisabethe Leitener,
Tochter des anhaitischen Hofpredigers Balthasar Leitener zu Bern-
/
burg, f zu Hanau als Ratsherr;
Söhne: a) Isaak, Großhändler in englischen langen Waren, heir.
1679 Sara Vermehren, Tochter des Seidenhändlers und
Färbers Johann Vermehren, f 24. September 1721; Nach-
kommen unten
b) Philipp Jakob, heir. 1687 Katharina Lantz, Tochter
des Waidfärbers Andreas Lantz zu Sachsenhausen;
Sohn: Philipp Jakob der Jüngere, heir. 1714 Maria
Magdalena Weyers von Wien, f 1732; sein Sohn
der geadelte hessen-kasselische Geheimrat Dr.
Jakob Wilhelm Behaghel Edler v. Hack;
4. Jakob, Ratsherr zu Frankenthal, heir. 1652 Maria de Piindere,
Witwe des Wilhelm Balde;
Söhne: a) David der Ältere, 1690 Handelsgesellschafter seines
Schwagers Daniel Jordis;
Sohn: David der Jüngere, Spezereihändler, f 1759;
b) Peter, heir. 1701 Maria Bassompierre, f 1729;
/ 5. Daniel, Spezereihändler und Porzellanfabrikant, heir. 1654 zu
Mühlheim Magdalena von Mastricht, f 1698.
Mit außergewöhnlichem Erfolge war seit dem Jahre 1676 Isaak Behaghel, ein
Sohn Karls, als Tuchhändler tätig. Leider fehlen genauere Nachrichten. In An-
betracht seiner glänzenden Beziehungen zu den holländischen und englischen
Regierungskreisen ist anzunehmen, daß er in großem Maßstab englische Manufaktur-
waren in Holland und Deutschland eingeführt hat. Zugleich spielte er als Finanz-
mann und Politiker bei der Thronbesteigung Wilhelms von Oranien und den Kriegen
gegen Frankreich eine beachtenswerte Rolle. Jahrelang hielt er sich in Amsterdam
*) Dr. R. Jung, Die Anfänge der Porzellanfabrikation in Frankfurt a. M., ira Archiv, III. Folge,
Bd. IV, S. 368—374 und die Frankfurter Porzellanfabrik im Porzellanhofe, 1666—1673, daselbst
Bd. VII, S. 221-241.
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